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Die finnischen Monster-Rocker LORDI stehen mit ihrem zwölften Studio-Album in der Startreihe und eröffnen erwartungsgemäss mit dem Spoken-Intro «SCG XIX The Hexecutioners» das Rennen. Erwartungsgemäss deshalb, weil die Herren und die Dame dies danach mit weiteren «SCG»-Überleitungen wiederholen und dem Album so den nötigen, gruseligen Einstieg verleihen.
Mit dem vierzehnten Studio-Album rocken die helvetischen Grössen GOTTHARD mit einer Frische auf, wie man sie schon lange nicht mehr gehört hat. Insbesondere Nic Maeder erstrahlt mit einer Locker- und Zufriedenheit, die man bisher nur von den letzten Gigs gesehen hat. Seine freundliche und sympathische Art springt den Zuhörer direkt aus den Boxen an, wenn man sich «Stereo Crush» anhört.
Seit über einer Dekade sind die Finnen schon aktiv, aber trotz Tourneen mit Stratovarius, Gloryhammer, Battle Beast oder Bloodbound blieb ihnen der Sprung in die höchste Liga bisher verwehrt. Das wird sich wohl auch mit dem vierten Album nicht ändern, obwohl ARION, wie immer, sehr viel richtig gemacht haben.
Einen Klassiker komplett neu einzuspielen, finde ich persönlich immer eine sehr gefährliche Angelegenheit. Man kann es gekonnt umsetzen, wie damals Saxon mit «Heavy Metal Thunder», als sie die Hits ihrer ersten sechs Alben in einem neuen Gewand aufnahmen, um zu zeigen, was mit den heutigen Möglichkeiten umsetzbar ist. Aber ein ganzes Werk neu einzuspielen und dies dann noch mit Gast-Sängern zu versehen?!
ENEMY INSIDE kehren lautstark mit ihrem dritten Studio-Album «Venom» zurück. Die deutsche Metal-Band, angeführt von der kraftvollen und charismatischen Sängerin Nastassja Giulia, entwickelte ihren Sound stets weiter und verbindet modernen Alternative Rock, Industrial-Elemente und die Intensität des Metalcore zu einem kohärenten, elektrisierenden Musikerlebnis.
Das vierzehnte Studio-Album bringt BRAINSTORM wieder mit indischen Sound-Elementen dahin zurück, wo sie schon mit «Soul Temptation» (2003) und «Ambiguity» (2000) eine fette Duftmarke setzen konnten. Zudem präsentiert sich der Fünfer um Meistersänger Andy B. Franck von einer leicht härteren Seite, die der Band aber bestens zu Gesicht steht.
Es ist wohl nicht ganz falsch zu behaupten, dass in Schweden völlige Langeweile herrscht oder die Wasserqualität Einfluss auf die künstlerische Energie der Menschen hat. Immer wieder spuckt dieses Land Bands aus, denen man sich nicht entziehen kann. DAYS OF JUPITER sind eine weitere Combo dieser Kategorie.
Wow, explodiert der Metal gerade wieder? Nach Tyran hauen auch die Amis von SABER in die traditionelle Metal Kerbe und hinterlassen einen vorzüglichen Eindruck. Mit einer sirenenartigen Stimme mutiert Sänger Steven Villa (erinnert an eine Mischung aus Midnight von Crimson Glory und Falcon Eddie von Phantom) zum herausstechenden Merkmal.
#gravediggeroldschool, so lautet das Motto des neuen Albums von GRAVE DIGGER, und dies ist nicht nur ein leeres Versprechen, sondern eine Botschaft, die es in sich hat.
RAUHBEIN – die Truppe um Rauhbein Henry existiert im dritten Jahr und hat bis dato pflichtbewusst jährlich ein Album abgeliefert. So ist es mehr als logisch, dass kurz nach Weihnachten nun der dritte Longplayer das Licht der Welt erblickt.